Wie gut sind kostenlose maschinelle Übersetzungen aus dem Internet?

Analyse und Experiment: 

Immer öfter stellt sich heute die Frage, ob Google Translate oder DeepL den Job eines Übersetzers nicht ebenso zuverlässig erledigen kann. Gerade im hektischen Büroalltag erliegt so mancher der Versuchung, einen Text schnell durch Google Translate zu „jagen“. Wer möchte schon einen Fachübersetzer beauftragen, wenn Übersetzungen auch kostenlos im Netz zu haben sind?

Übersetzung ist nicht gleich Übersetzung

Wie überall im Leben gilt es zu differenzieren, denn Übersetzung ist nicht gleich Übersetzung. Zunächst sollten Sie sich nach Zielgruppe und Verwendungszweck einer Übersetzung fragen. Ist der Zieltext nur für Sie selbst bestimmt? Möchten Sie sich nur rasch einen groben Überblick verschaffen? Handelt es sich um kurze, einfach strukturierte Sätze? In diesem Fall spricht nichts gegen Google Translate oder DeepL als erste Anlaufstelle.

Imageschäden und Folgekosten drohen

Ganz anders verhält es sich bei Ihrer Unternehmenskommunikation, Verträgen oder Patentanmeldungen. Hier drohen Imageschäden und Folgekosten durch Übersetzungsfehler. Viele Unternehmen unterschätzen, wie wichtig eine stringente Kommunikation für Geschäftserfolg und Image ist – und machen durch teils schlechte, fehlerhafte oder unsaubere Übersetzungen kaputt, was sie in Jahren mühsamen Wachstums aufgebaut haben. Denn Übersetzungsfehler können nicht nur immaterielle Imageschäden verursachen, sondern tatsächlich auch teure Folgekosten haben – nämlich dann, wenn durch die Außendarstellung in fremden Sprachen missverständliche Angaben gemacht oder gegen geltendes Recht verstoßen wird. Wer hier einen qualifizierten Übersetzer engagiert, kann sich auf fachlich saubere, perfekt übersetzte Texte verlassen.

BDÜ-Liveexperiment: Humanübersetzer tritt gegen Google Translate an

Experiment

Google Translate & Co. mögen zwar kostenlos sein, bergen aber auch enorme Risiken für Ihren Unternehmenserfolg.

Zu übersetzen war ein anspruchsvoller Finanztext. Google Translate spuckte die Übersetzung bereits nach wenigen Sekunden aus. Der Fachübersetzer (Neudeutsch: Humanübersetzer) brauchte dafür 20 Minuten. Dabei setzte er einen Laptop mit einem CAT-Tool und seinem eigenen Translation Memory ein. Professor Uwe Reinke, Professor für Sprach- und Übersetzungstechnologie an der Fachhochschule Köln, überprüfte beide Textversionen.

Fazit

Online-Übersetzungen sind eine schnelle Notlösung. Grund: Maschinen können komplexe Zusammenhänge nicht erfassen. Gravierende Missverständnisse können sich aus falschen und unverständlichen Übersetzungen ergeben. Nur wer das Ergebnis selbst beurteilen kann, sollte Google Translate einsetzen. Wer jedoch Wert auf eine richtige und professionelle Übersetzung legt, der sollte immer noch auf menschliche Intelligenz setzen.

Expertenrat

Laden Sie niemals vertrauliche Geschäftsdokumente in Online-Dienste wie Google Translate hoch. Niemand weiß, wo Ihre Daten letztendlich landen.

Video

Hier geht es zur deutschen Version: BDÜ testet Google Translate

How good are free online machine translation tools? Here is the Englisch version of the video: BDÜ tests Google Translate

 


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Übersetzung ist weit mehr als die bloße Übertragung eines Textes in die Zielsprache.

Professionellen Fachübersetzungen sorgen dafür, dass Sie vor Risiken geschützt sind und auf Augenhöhe mit Ihren internationalen Geschäfts­partnern kommunizieren. Laienhafte oder gar maschinell angefertigte Übersetzungen wirken bestenfalls unprofessionell und bergen unkalkulierbare Risiken für Ihren Unternehmenserfolg. Nur auf die Arbeit eines professionellen Fachübersetzers können Sie sich jederzeit verlassen.

Warum auch in Zeiten von Google Translate die Investition in Humanübersetzung für Sie lukrativ bleibt

Humanübersetzung à la carte: Hier übersetzt die Chefin noch selbst.
Humanübersetzung: Hier übersetzt die Chefin noch selbst.

Letztendlich sollten Sie immer abwägen, wie viel Ihr professionelles Image Ihnen wert ist und welche Folgekosten Sie durch fehlerhafte maschinelle (Stichwort Google Translate) oder laienhafte Übersetzungen riskieren. Insbesondere bei Übersetzungen in eine Zielsprache, die Sie selbst nicht fließend beherrschen, tappen Sie bei der Einschätzung der Textqualität im Dunkeln.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Google Translate und Co. keine Datensicherheit bieten und sehr häufig falsche und hochgradig inkonsistente Ergebnisse liefern.

 

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Im Gegensatz zu Google Translate und DeepL ermögliche ich Ihnen die Einbindung firmeneigener Glossare. Selbstverständlich bin ich sehr versiert im Umgang mit den neuesten CAT-Tools (computer-aided translation), wodurch sich Ihnen ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Sprechen Sie mich darauf an, wie wir die Qualität und Konsistenz Ihrer Projekte dadurch steigern und gleichzeitig Sparpotenziale erschließen können. Auch die Verwaltung Ihrer Sprachdatenbank wird dadurch stark vereinfacht.

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