Frage 1: Haben Sie eine Preisliste? Ich möchte mich gerne vorab unverbindlich informieren.

Antwort: Honorare für Sprachdienstleistungen sind generell von mehreren Faktoren abhängig. Einen Pauschalpreis zu nennen ist daher unmöglich. Nach Sichtung Ihrer Unterlagen bzw. nach der Besprechung Ihrer Projektanforderungen erstellte ich Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot. In die Honorar­kalkulationen fließen u. a. die folgenden Faktoren ein:

Susanne Henke: Medizinische und juristische Fachübersetzerin mit 20‑jähriger internationaler Erfahrung

  • Sprachrichtung
  • Schwierigkeitsgrad/Fach­lichkeitsgrad und Länge des zu übersetzenden Textes
  • Vorgesehener Projektstart und gewünschter Liefertermin
  • Beglaubigung der Übersetzung ja/nein (Info)
  • Besonderheiten wie spezielle Formatierung, Dateiformate etc.
  • Einsatzdauer sowie Einsatzort (bei Dolmetschaufträgen)
  • Verwendungszweck und Zielgruppe der Übersetzung

Tipp: Ein Preisvergleich macht sich für Sie bezahlt, denn mein Fixkosten­anteil ist erheblich geringer als bei Übersetzungs­­agenturen. Daher lohnt es sich für Sie immer, meine Dienstleistungen direkt hier zu beziehen – ohne Umwege und unnötige Aufpreise. Eine kleine Orientierungs­hilfe bietet Ihnen die Unterseite Preisinformationen.

Frage 2: Sind Fachübersetzungen teuer und können DeepL und Google Translate das nicht genauso erledigen?

Antwort: Antworten auf diese interessanten und (auf den ersten Blick) durchaus berechtigsten Fragen finden Sie in dem Blog-Beitrag Google Translate vs. Humanübersetzung, der auch auf DeepL übertragbar ist. DeepL ist für Laien sogar noch gefährlicher, weil es gravierende Übersetzungsfehler so ansprechend verpackt und in idiomatisch korrekt aussehenden Fließtext einbettet, dass nur ein geschultes Auge die Fehler findet. Fehler, wohlgemerkt, die gravierende Konsequenzen von Imageschäden bis hin zu umfangreichen Regressforderungen haben können. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite Achtung: Stolperfalle. Letztendlich sollten Sie immer abwägen, wie viel Ihr professionelles Image Ihnen wert ist und welche Folgekosten Sie durch fehlerhafte maschinelle Übersetzung riskieren. Wer einen qualifizierten Fachübersetzer engagiert, geht auf Nummer sicher.

Tipp: Im Gegensatz zu Google Translate und DeepL garantiere ich Ihnen Datensicherheit und die konsequente Berücksichtigung Ihrer Firmenterminologie. Selbstverständlich bin ich sehr versiert im Umgang mit den neuesten CAT-Tools (computer-aided translation), wodurch sich Ihnen ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Sprechen Sie mich darauf an, wie wir die Qualität und Konsistenz Ihrer Projekte dadurch steigern und gleichzeitig Spar­potenziale er­schließen können. Auch die Verwaltung Ihrer Sprachdatenbank wird dadurch stark vereinfacht.

Beispiel einer missglückten Übersetzung: Kaffee zum Wegtragen
Ob hier wohl Google Translate im Spiel war?

Frage 3: Welche Sprachen bieten Sie an und was unter­scheidet Sie von Agenturen, die alle Sprachen anbieten?

Professionelle Sprachlösungen in Englisch, Französisch und DeutschAntwort: Mein Sprachangebot umfasst – neben meiner Muttersprache Deutsch – meine Arbeitssprachen Englisch und Französisch. Für diese Sprachen wurde ich aufgrund meiner Qualifikationen öffentlich bestellt und allgemein beeidigt. Außerdem habe ich nach dem Übersetzer- und Dolmetscherstudium einige Jahre lang in den USA gearbeitet und mir dort ein Netzwerk aufgebaut und meine Sprachkenntnisse perfektioniert.

Wodurch ich mich sonst noch von Agenturen unterscheide? Statt der Katze im Sack kaufen Sie hier garantierte Qualität, denn zu mir haben Sie einen direkten Draht. Sie kennen meine Fachgebiete, Qualifikationen und Referenzen und wissen: Hier übersetzt die Chefin noch selbst! Was mich außerdem auszeichnet? Eine Leidenschaft für lebenslanges Lernen und höchste Qualitätsansprüche.

Tipp: Überlegen Sie sich gut, ob Sie einem Anbieter vertrauen möchten, der behauptet, alle Sprachen und alle Fachgebiete liefern zu können! Dabei steht für Sie einiges auf dem Spiel. Die vielzitierten Netzwerke hunderter muttersprachlicher Mitarbeiter sind mit Vorsicht zu genießen. Kennen Sie die Qualifikationen dieser freiberuflichen Mitarbeiter aus erster Hand? Arbeitet vielleicht jedesmal ein Neuling an Ihren Texten? Landen Ihre Projekte nach der Probephase etwa regelmäßig beim erstbesten unter­qualifizierten Billiganbieter?

Frage 4: Wie lange dauert eine Übersetzung?

Antwort: Die Bearbeitungsdauer richtet sich nach Umfang, Spezialisierungsgrad und Verwendungszweck Ihres Textes. Lassen Sie mich für eine konkrete Einschätzung einfach einen kurzen Blick auf Ihre Texte werfen. Per E‑Mail bin ich jederzeit für Sie erreichbar. Telefonisch erreichen Sie mich unter 08274 997363. Alle Anfragen behandle ich absolut vertraulich.

Tipp: Fragen Sie bei Bedarf bitte nach meinem Eil- oder Wochendservice.

Frage 5: Werden Folgeaufträge schneller abgewickelt?

Antwort: Unter Umständen schon. Das kommt darauf an, wie ähnlich sich die Texte sind. Der Rechercheaufwand ist bei Erstaufträgen am höchsten. Folgeaufträge können daher manchmal schneller abgewickelt werden.

Tipp: CAT-Tools ermöglichen neben erhöhter Konsistenz, Qualität und Produktivität auch eine erhebliche Zeitersparnis bei Folgeaufträgen. Sprechen Sie mich darauf an.

Frage 6: Bekomme ich von Ihnen auch beglaubigte Übersetzungen und was ist der Unterschied zwischen einer normalen und einer beglaubigten Übersetzung?

Antwort: Für viele Urkunden, die bei einer Behörde vorgelegt werden müssen und amtlichen Charakter tragen (z.B. Zeugnisse, Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Ehefähigkeits­zeugnisse, Scheidungsurteile, Sterbeurkunden, Ausweisdokumente, etc.), werden Übersetzungen mit Stempel von einem allgemein beeidigten Übersetzer verlangt. Übersetzungen aus anderen Quellen werden in solchen Fällen nicht anerkannt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Beglaubigungsstempel

Tipp: Nur öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Übersetzer sind befugt, beglaubigte Übersetzungen anzufertigen. Dieses Privileg ist allerdings nur ausgewählten, besonders qualifizierten und vertrauens­würdigen Übersetzern vorbehalten. Nur ca. 5 % aller Übersetzer in Deutschland erfüllen diese Voraussetzungen. Daher sollten Sie Ihren Anbieter sorgfältig auswählen.

Frage 7: Warum einen professionellen Fachübersetzer beauftragen?

Antwort: Damit Sie vor Risiken geschützt sind und auf Augenhöhe mit Ihren internationalen Geschäfts­partnern kommunizieren. Laienhafte Übersetzungen wirken bestenfalls unprofessionell und bergen unkalkulierbare Risiken für Ihren Unternehmenserfolg. Bei Übersetzungen in eine Zielsprache, die Sie selbst nicht fließend beherrschen, tappen Sie bei der Einschätzung der Textqualität im Dunkeln. Auf die Arbeit eines professionellen Fachübersetzers können Sie sich jederzeit verlassen. Weitere Informationen finden Sie unter Achtung: Stolperfalle.

Tipp: Übersetzer ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Einen qualifizierten Übersetzer erkennen Sie an der Mitgliedschaft im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) und an der gerichtlichen Beeidigung für das angebotene Sprachenpaar. Kaufen Sie Übersetzungen nur von einer Person Ihres Vertrauens. Sonst kann es Ihnen passieren, dass die Übersetzung nicht anerkannt wird.

Frage 8: Warum überhaupt aus dem Englischen übersetzen? Spricht heute nicht jeder Englisch?

Antwort: Wir neigen zu der Annahme, dass alle Welt so gut Englisch kann wie wir selbst. Dem ist aber erfahrungs­gemäß nicht so. Verständnisprobleme mit unter Umständen katastrophalen Folgen sind keine Seltenheit. OP-Anleitungen, Marketingmaterialien, Schulungsunterlagen – sie alle verfehlen ihre Wirkung, wenn Sie die Zielgruppe nicht in deren Muttersprache ansprechen.

Tipp: Kommunizieren Sie mit Ihren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten in deren Muttersprache, um sich gegen Haftungsrisiken abzusichern und die Kommunikations­kanäle offen zu halten.

Weitere Antworten finden Sie in dem Einkaufsleitfaden Übersetzung – (k)eine Glücksache.